Presseberichte

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8.1.2000, Märkische Allgemeine Zeitung

Der Rathaussaal war voll besetzt

Zu einem Konzert des Kammerchores und des Collegium musicum Trotz des vielseitigen Angebots an Adventsmusik im Rathaussaal Falkensee war jeder Platz besetzt, als der Kammerchor Falkensee und das Collegium musicum Potsdam ihr gemeinsames Konzert mit einer Messe aus dem 17. Jahrhundert begannen. Beide Gruppen bestehen aus Laienmusikern und Vereinen älterer und junger Musikfreunde. Diese Gemeinsamkeit bewiesen auch die beiden Dirigenten: Der langjährig tätige Musiklehrer und erfahrene Chorleiter Hans-Martin Petzold kann sich mit dem Kammerchor an grössere, auch selten gesungene Werke wagen, die ein Schulchor wohl nicht realisieren kann. Ein homogener Chorklang mit sauberer Intonation und gute Textaussprache zeugen von gruendlicher Vorbereitung. Fuer viele Besucher war sicher erstaunlich, dass zum "Concerto romantico" des bekannten Potsdamer Hornisten und Komponisten Gisbert Näther ein junger Mann aus dem Orchester aufstand und ans Dirigentenpult trat. Der 20 Jahre junge Knut Andreas leitete temperamentvoll und präzise das kleine Orchester. Die ebenfalls sehr junge Solistin Ulrike Prasuhn begeisterte die Zuhörer mit der Gestaltung der Solopartie fuer Querflöte. Für die kleine Besetzung eignete sich auch die "Sonata da camera" von Johann Gottlieb Janitsch aus dem 18. Jahrhundert. Mit der Motette "Meine Seele erhebt den Herren" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und drei alten Weihnachtsliedern war der Kammerchor a capella zu hören, bevor zum Schluss alle Besucher mit einstimmen durften. Damit wurde die Tradition des "offenen Singens", die in Falkensee vor 12 Jahren wieder aufgenommen wurde, fortgesetzt. Man konnte den Besuchern ansehen, dass sie gern mitsangen. Nach herzlichem Beifall für den Kammerchor Falkensee und das Collegium musicum Potsdam gab es im Flur und Treppenhaus noch reichlich Gelegenheit zu Gesprächen unter den Musikfreunden, bevor die Lichter an diesem Abend ausgingen.
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mit freundlicher Unterstützung der Netzhaus AG